LEADER ab 2028: Planungssicherheit für ländliche Regionen schaffen und regionale Entwicklung stärken
LEADER-Regionen Rügen und Nordvorpommern – Die Zukunft der ländlichen Entwicklung und insbesondere die Ausgestaltung des europäischen Förderprogramms LEADER ab 2028 standen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Austauschs zwischen der EU-Abgeordneten Sabrina Repp und Vertreterinnen und Vertretern der LEADER-Regionen Rügen und Nordvorpommern.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die kommende EU-Förderperiode 2028–2034, die Bedeutung von LEADER für die Entwicklung ländlicher Räume sowie die Herausforderungen, vor denen Kommunen, Vereine, Unternehmen und ehrenamtlich Engagierte stehen.
LEADER hat sich in den vergangenen Förderperioden als Instrument bewährt, mit dem regionale Akteure eigene Ideen entwickeln und Projekte vor Ort umsetzen können. Der besondere Ansatz liegt dabei in der Beteiligung der Menschen und Institutionen aus der Region selbst.
Planungssicherheit für die Zeit ab 2028
Mit Blick auf die neue Förderperiode besteht derzeit noch erhebliche Unsicherheit über die künftige finanzielle und organisatorische Ausgestaltung von LEADER. Die laufenden europäischen Verhandlungen werden entscheidend dafür sein, welche Voraussetzungen den ländlichen Regionen ab 2028 zur Verfügung stehen.
Sabrina Repp betonte im Austausch die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen:
„Ländliche Regionen brauchen Perspektiven und vor allem Planungssicherheit. Projekte vor Ort entstehen nicht kurzfristig, sondern werden von Kommunen, Vereinen, Ehrenamtlichen und weiteren Akteuren über einen längeren Zeitraum entwickelt. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig Klarheit über die Fördermöglichkeiten ab 2028 zu schaffen.“
Auch die Vertreterinnen und Vertreter der LEADER-Regionen machten deutlich, dass die Anforderungen an die ländlichen Räume vielfältig sind. Ein zentraler Punkt ist weiterhin die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für die neue Förderperiode 2028 bis 2034.
„LEADER ermöglicht die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes, stärkt Eigenverantwortung und demokratische Teilhabe. Maßgeblich für den Erfolg sind die Festsetzung auskömmlicher finanzieller Mittel und angemessener Kofinanzierungshöhen sowie der Erhalt regionaler Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der LAGn“, sagt Thomas Möhnke, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Rügen (LAG).
Gemeinsame Position der LEADER-Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und klare Impulse für die europäische Politik
Mit einem gemeinsamen Positionspapier setzen die LEADER-Regionen Rügen, Nordvorpommern und allen weiteren 12 LEADER-Regionen in MV ein Signal für die kommende Förderperiode ab 2028.
Sabrina Repp setzt sich als Abgeordnete des Europäischen Parlaments dafür ein, die Anliegen und Forderungen der LEADER-Regionen auf europäischer Ebene voranzubringen. Das entsprechende Positionspapier wurde ihr im Rahmen dieses persönlichen Treffens überreicht. Sie unterstreicht damit die Bedeutung des direkten Austauschs und des Engagements aller Akteure. Ziel ist es, die im Papier formulierten Anliegen in die europäische Debatte einzubringen und ihnen Gehör zu verschaffen, um letztlich Planungssicherheit für die neue LEADER-Förderperiode 2028 bis 2034 zu erreichen.
Bild Copyright: Anne Niekrenz - Wahlkreisbüro Sabrina Repp
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